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Ein Gläschen in Ehren: Mit Alkohol bewusst umgehen

Geburtstage, Partys oder einfach nur zum Essen oder zum Feierabend: ein Gläschen gehört oft dazu, gern auch zwei oder drei. Alkohol ist in unserer Kultur zweifellos die am weitesten verbreitete Droge – und eines der größten Gesundheitsrisiken. Wie steht es um Ihr Trinkverhalten?

Bild: Image by © Michele Constantini/PhotoAlto/Corbis
Image by © Michele Constantini/PhotoAlto/Corbis

Der Sekt zum Geburtstag, das Feierabendbier nach einem stressigen Tag: Alkohol gibt es überall, fast jeder trinkt ihn. Leicht gerät der tägliche oder wöchentliche Konsum von Bier, Wein oder anderen Alkoholika aus dem Blick. Jedem sollte klar sein: Das ist hochriskant. Alkohol ist schädlicher, als vielen bewusst ist. Auch in eher geringen Menschen tut er der Gesundheit keineswegs gut. Missbrauch und Abhängigkeit verursachen immenses persönliches Leid, zerstören Familien und das soziale Umfeld. Die Grenzen von einem risikoarmen über einen riskanten und schädlichen Konsum bis hin zu einer Abhängigkeit sind fließend und werden oft unbemerkt überschritten. Gefährdet sind vor allem diejenigen, für die Alkohol im Alltag wie selbstverständlich dazugehört.

Deutschland gehört zu den internationalen Spitzenreitern in Sachen Alkoholverbrauch. Laut dem aktuellen Drogen- und Suchtbericht 2018 der Bundesregierung trinkt jeder Sechste in Deutschland Alkohol in riskanten Mengen – rund 18 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen. Die „riskante Menge“ wird nach offizieller Einschätzung bei Frauen bei mehr als einem Glas Bier (0,3 Liter) oder 0,1 Liter Wein pro Tag und bei Männern bei mehr als zwei Gläsern Bier oder 0,2 Liter Wein täglich überschritten. "Alkohol wird in Deutschland noch deutlich zu viel und vor allem viel zu gedankenlos getrunken" – so das Fazit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, zum Drogen- und Suchtbericht.

Alle, die Alkohol trinken – und das sind 96,4 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 64 Jahren – sind deshalb gut beraten, ihr Trinkverhalten von Zeit zu Zeit einer Inventur zu unterziehen und gegebenenfalls nach unten zu korrigieren.

Achtsamer Umgang mit Alkohol

Hilfreich ist es zunächst, sich den eigenen Umgang mit Alkohol bewusst zu machen und die Sinne für die alkoholischen Verführungen des Alltags zu schärfen. Für gesunde Erwachsene gilt: Wer nicht mehr als ein Glas Alkohol als Frau und nicht mehr als zwei Gläser als Mann trinkt und an mindestens zwei Tagen pro Woche auf Alkohol verzichtet, liegt im grünen Bereich.

Wer hingegen das Gefühl hat, dass der Alkoholkonsum zu hoch ist, vielleicht sogar der Gesundheit schadet, sollte alte Trinkgewohnheiten durchbrechen: Nehmen Sie sich beispielsweise vor, an bestimmten Tagen pro Woche auf Alkohol zu verzichten oder zu gesellschaftlichen Anlässen ein selbstgesetztes Limit nicht zu überschreiten. 

„Nein danke“

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol, das bedeutet zwangsläufig, auch mal „Nein“ zu sagen. In geselliger Runde ist das nicht immer einfach. Wer „Nein“ sagt, hat oft das Gefühl, sich erklären zu müssen und als Spaßbremse dazustehen. Es erfordert Selbstbewusstsein und Stärke. Aber stattdessen seine Gesundheit und Entscheidungsfreiheit riskieren? Wir sagen: Nein danke!

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